Planning
Controlling

Konzerncontrolling im Wandel -

Agil steuern in volatilen Zeiten

Geschrieben Von
Laurence FuhlmannPlanning Consultant
Laurence, BI Consultant bei der HICO Group, verfügt über fundierte Fachkenntnisse im Bereich Controlling und Rechnungswesen mit Schwerpunkt auf Finanzplanung, Berichterstattung und Analytik. Er setzt sich leidenschaftlich für den Einsatz von BI-Tools ein, um Transparenz zu schaffen und bessere Geschäftsentscheidungen zu ermöglichen.
Veröffentlichungsdatum
23. Januar, 2026
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Das Konzerncontrolling steht heute stärker denn je unter dem Einfluss dynamischer Veränderungen. Wir zeigen, wie Sie in einem volatilen Umfeld handlungsfähig bleiben.

Globale Märkte, neue Regulierungen und technologische Entwicklungen verändern die Anforderungen kontinuierlich. Besonders prägend sind:

  • Internationalisierung und vernetzte Konzernstrukturen
  • Komplexe, heterogene Unternehmenslandschaften, etwa in Mischkonzernen (Segmentberichterstattung)
  • Globale Handelspolitik und Lieferketten – inklusive Zölle, Engpässe und geopolitischer Faktoren
  • Parallele Rechnungslegungssysteme (z.B. HGB und IFRS) im Reporting
  • Neue regulatorische Anforderungen wie ESG und Nachhaltigkeits-Reporting​


Diese zunehmende Komplexität verlangt nach agilem Handeln und modernen Tools, die Transparenz schaffen und Entscheidungen beschleunigen.

Erfahren Sie wie unser Planning-Team der HICO-Group Unternehmen dabei unterstützt, Agilität und Transparenz in der Konzernsteuerung zu verankern.

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Operative Ebene: Planung und Steuerung

Ein integriertes Konzerncontrolling ermöglicht es, gezielt in die Unternehmenssteuerung einzugreifen – auf Basis detaillierter Informationen und transparenter Daten. Operative Geschäftspläne werden dabei eng mit den übergeordneten Steuerungsprozessen verknüpft.

Dazu zählen beispielsweise Absatz- und Umsatzplanungen, die Kunden, Artikelgruppen und Märkte berücksichtigen. Auch Kapazitäts- und Ressourcenplanungen lassen sich abbilden und simulieren, um konzernweite Schwankungen frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Einen wesentlichen Beitrag leistet hierbei die Personalwirtschaft: Personalstärken, Gehaltsstrukturen und weitere Kostentreiber werden gezielt geplant und in die Gesamtsteuerung integriert – für ein umfassendes Bild der Unternehmensressourcen.

Darüber hinaus braucht eine moderne Unternehmensplanung Flexibilität, insbesondere bei der Erstellung von Forecasts. Diese werden heute meist rollierend, oft monatlich, angepasst. Intelligente Planungs- und Controllingsysteme unterstützen dabei mit automatischen Vorschlägen und abgeleiteten Forecast-Werten – etwa durch KI-gestützte Auswertungen oder Trendanalysen vergangener Perioden.

So entsteht eine dynamische Planungslandschaft, die sowohl auf kurzfristige Marktveränderungen reagiert als auch langfristige Ziele im Blick behält.




Strategische Ebene: Weitblick und Szenarien

Während operative Steuerung kurzfristige Entscheidungen unterstützt, richtet sich die strategische Planung auf langfristige Entwicklungen und Zielbilder. Der Planungshorizont lässt sich dabei flexibel erweitern, um langfristige Geschäfts-Szenarien abzubilden. So können alternative Entwicklungen in Geschäftsfeldern, Kostenstrukturen oder Märkten simuliert und bewertet werden.

Besonders im Zusammenspiel mit den operativen Modulen entsteht ein ganzheitlicher Steuerungsansatz. Hier kommen Instrumente wie die Balanced Scorecard zum Einsatz, die strategische Ziele mit konkreten Kennzahlen und Maßnahmen verknüpfen.


Treiberbasiertes Controlling - Simulation und Agilität

In dieser integrierten Sichtweise des Unternehmenscontrollings gewinnt die treiberbasierte Modellierung zunehmend an Bedeutung. Es werden zentrale Einflussfaktoren identifiziert, um die Auswirkungen von Veränderungen zu simulieren – dies ermöglicht „Was-wäre-wenn“-Analysen, die jederzeit Handlungsalternativen vor der Entscheidungsfindung aufzeigen.

​Interne bzw. unternehmensübergreifende Benchmark-Werte können ebenfalls einbezogen werden, um die Leistung realistisch zu bewerten. Auch Aspekte des Risikomanagements lassen sich in diese Analysen integrieren. Das Ergebnis ist ein datengestütztes und flexibles Managementmodell, das die Transparenz erhöht und die Entscheidungsfindung beschleunigt.



​Zusammenarbeit und Transparenz

Die menschliche Seite des Controllings: Neben Zahlen, Daten und Kennzahlen lebt effektives Konzerncontrolling auch von Kommunikation und Zusammenarbeit. Oft sind es die „weichen“ Informationen, die entscheidenden Einfluss auf strategische Entscheidungen und Steuerungsprozesse haben.

Moderne Tools für bessere Zusammenarbeit:
Moderne Planungs- und Controlling-Lösungen definieren klare Prozesse und Workflows. Kommentare, Freigaben und Notizen können direkt im System hinterlegt werden – so haben alle Beteiligten jederzeit Zugriff auf aktuelle Informationen. Auch Soll-Ist-Abweichungen lassen sich auf diese Weise transparent kommunizieren und gezielt bearbeiten.

Gemeinsame Datenbasis, gemeinsames Verständnis:
Damit das Zusammenspiel reibungslos funktioniert, greifen dezentrale Einheiten, Konzerncontroller und Management idealerweise auf eine zentrale Datenplattform zu. Ein Multi-User-Zugriff ermöglicht Echtzeit-Zusammenarbeit über Standorte hinweg – für mehr Effizienz, Transparenz und Einheitlichkeit in der Konzernsteuerung.

Integriertes Controlling in der Praxis:
Die hier beschriebenen Funktionen sind Bestandteil moderner Planungs- und Controlling-Systeme – und zeigen, wie integriertes Controlling in der Praxis funktioniert.

Gerne zeigen wir Ihnen in einer Live-Demo, wie diese Lösungen in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden können.

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