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Ärger im Paradies der großen Daten? Könnten „kleine Daten“ die Antwort sein?

Veröffentlicht: 2 November 2021

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Unternehmen ohne Daten kaum wettbewerbsfähig bleiben können. Und wenn man Firmeninhaber fragt, ob ihr Unternehmen datengesteuert ist, wird die Mehrheit dies bejahen.

Viele von ihnen sind sich jedoch nicht darüber im Klaren, dass ihre Unternehmen zwar riesige Datenmengen sammeln, aber wahrscheinlich kaum einen echten Nutzen daraus ziehen können.

Um genau zu sein, verwalten nur 39,3 % der Unternehmen Daten als einen Vermögenswert; nur 24,4 % haben eine Datenkultur in ihren Unternehmen geschaffen; nur 24,0 % haben eine datengesteuerte Organisation geschaffen, so die NewVantage Partners 2021 Big Data and AI Executive Survey

Was hat das zu bedeuten? Nun, obwohl viele Unternehmen Schritte in Richtung einer datengesteuerten Kultur am Arbeitsplatz unternommen haben, waren nur wenige von ihnen erfolgreich.

Große Daten, große Probleme?

Wie sind wir hierher gekommen? Kurz gesagt, die Unternehmen haben begonnen, eine riesige Menge an Daten zu sammeln. Aber wenn sie von den Daten überwältigt werden, werden sie nutzlos.

Und obwohl die Unternehmen über Tools und Systeme verfügen, mit denen sie riesige Datenmengen bewältigen und besser verwalten können, ist es nach wie vor schwierig, die wahre Bedeutung der Daten herauszufinden, die zu handlungsrelevanten Ergebnissen führen können.

Infolgedessen beginnen Unternehmen heute, sich von der Sammlung großer Datenmengen zu verabschieden.

Stattdessen neigen sie dazu, kleine Daten zu bevorzugen, da diese leichter zu handhaben sind.

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Photo by David McEachan on Pexels.com

Was sind Small Data?

Einfach ausgedrückt, handelt es sich um Daten, die „klein“ oder einfach genug für das menschliche Verständnis sind. Andererseits geht es bei Big Data darum, dass Maschinen die Daten verstehen.

Das Konzept von Small Data ist nicht neu. Im Jahr 2016 veröffentlichte Martin Lindstrom ein Buch mit dem Titel Small Data: The Tiny Clues That Uncover Huge Trends (Winzige Hinweise, die riesige Trends aufdecken), in dem er erklärt, wie Big Data einen Tribut an Innovation und Kreativität fordert.

Im selben Jahr wurde Lindstrom von der Zeitschrift Knowledge@Wharton der University of Pennsylvania interviewt. In dem Interview versuchte Lindstrom zu verdeutlichen, dass kaltes Wissen und nüchterne Zahlen, die aus zahlreichen verschiedenen Datenpunkten gewonnen werden, kein Ersatz für einen kreativen Funken sind. Mit anderen Worten, er versuchte zu erklären, dass der Mensch dazu veranlagt ist, hinter all den gesammelten Zahlen und Daten eine Bedeutung zu finden.

Visual Matters erklärt: „Wenn wir blindlings Big-Data-Initiativen verfolgen, laufen wir Gefahr, diese Facette unserer Menschlichkeit zu opfern; etwas, das unsere Vorwärtsbewegung und unseren Sinn für Innovation aufhalten könnte.“

Was ist also das Richtige zu tun? Sich nur auf Small Data zu konzentrieren und möglicherweise etwas Wichtiges zu verpassen, das in Big Data verborgen ist? Oder sollte man vielleicht versuchen, einen Ansatz zu finden, der beide Arten von Daten kombiniert?

Der Grassroots-Ansatz

Im Jahr 2017 empfahl Murray Chick einen einzigartigen Ansatz für den Umgang mit Daten – einen bahnbrechenden Ansatz.

Der Basisansatz für Daten beinhaltet, dass man klein anfängt und schrittweise aufbaut. Unternehmen müssten einschätzen, welche Erkenntnisziele sie erreichen müssen, bevor das notwendige Verständnis erreicht ist, und bei jedem Projekt, das sie in Angriff nehmen, dort aufhören. Für größere, komplexere Projekte werden mehr Daten benötigt, für kleinere Projekte weniger.

Der Schlüssel zum Erfolg des Basisansatzes liegt darin, zu verstehen, wie viele Daten verwendet werden müssen. Außerdem ist es wichtig, den Prozess nicht zu verwirren, indem man Datenfragmente über Datenfragmente anhäuft.

Der Umgang mit Daten, ob groß oder klein, kann immer eine Herausforderung sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, worauf Sie sich konzentrieren sollen und wie Sie Daten sammeln, analysieren und handhaben sollen, kann HICO-Group Ihnen dabei helfen.

Was wir tun? Alles rund um Daten!

Bei HICO-Group bieten wir einen ganzheitlichen Ansatz für Kundenlösungen im Bereich Business Intelligence. Wir sind Meister im Umgang mit KPIs. Von der KPI-Identifikation und -Planung bis hin zum Aufbau zukunftssicherer Datenlösungen realisieren wir modernste BI-Konzepte, die auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens und Ihres Marktes zugeschnitten sind.

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